Protokoll AK KI in der Lehre
Konferenz: 31. KaWuM in Bayreuth
Datum: 30. Mai 2026
Leitung: Vera (RWTH)/Leon (Uni Stuttgart)
Protokoll: Michéle (Alumna)
Beginn: 10:30
Uhr
Ende: 11:30 Uhr
Anwesende Fachschaften: RWTH, CAU Kiel, TH Nürnberg, TUBAF, TuDa, UDE, FAU, Marburg, Stuttgart, UdS, KIT
1. Eröffnung und Feststellung der Beschlussfähigkeit
Die Arbeitskreisleitung eröffnet die Sitzung und stellt die Beschlussfähigkeit fest.
Die Führung des Protokolls wird übernommen von Name (Uni).
2. Resos von anderen BuFaTas
Es werden die beiden Resolutionen der KIF und KOMA gelesen:
UDE: Fachschaft hat einen Server mit VL-Inhalten, dort kann man als Lehrende Person Tools erstellen die den Studis zum selbstständigen Lernen zur Verfügung stehen
Welche Uni hat ein LLM: Erlangen, Augsburg, UdS, Darmstadt, RWTH
3. Sammlung
Rechte von Studierenden die verletzt werden
Zerstörung der Kultur/Tradition in der Lehre (Übungsaufgaben werden schwieriger gemacht, weil „eh alle KI nutzen“)
Unterschwellige Prüfung von KI-Kenntnissen ohne dass es gelehrt wurde
Wertverlust von schriftlichen Prüfungsleistungen
Risiko, dass Lehraufwand und -involvierung wegfällt, wenn Lehrinhalte von KI gehalten werden sollen
Ungesehene Chancen von KI?
Probleme von KI als Chance sehen –> insb. Profs. häufig unfortschrittlich
KI nur in Prüfungen, wenn vorher erklärt wurde wie man damit umgeht
KI in wissenschaftlichen Arbeiten
ca. 2/3 der anwesenden Unis haben ein eigenes LLM (bzw. eins welches Studis kostenlos zur Verfügung gestellt wird)
Training mit Uni-eigenen Daten
Risiko dass Bewertungen nicht mehr fair möglich sind, da keine Möglichkeit besteht zu prüfen wie viel wirklich eigener Inhalt ist –> möglicher Verlust der Denkleistung –> Möglichkeit: Mehr Gewicht auf die Verteidigung (mündliche Prüfung)
Es entsteht teilweise kein Wertverlust von schriftlichen Ausarbeitungen, in speziellen Fachbereichen (z.B. Nanotechnologie) ist das nicht nutzbar, da KI zu viel halluziniert
In „einfachen“ Modulen ist KI wegen der großen Datenmenge gut nutzbar (das gleiche gilt auch für Altprotokolle)
Beispiele von Profs
RWTH: Prof hat ein Modell mit seinem Video, Stimme und VL-Inhalten trainiert und macht keine eigene Lehre mehr
Nürnberg: Prof hat ihre VL mit KI gemacht, wurde aber bemängelt, es gibt einen neuen Studiengang der KI als Inhalt hat, dazu liegen aber noch keine Erfahrungswerte vor, es fällt oft auf dass Emails KI-generiert sind
Stuttgart: es gibt einen Prof der alles mit KI macht, fällt den Studierenden stark negativ auf
Kiel: Profs zeigen Beispiele, zeigen aber die Fehler und erklären, wie man es richtig erklärt
Erlangen: auch ein KI-süchtiger Prof, Hiwis müssen seine eigene KI trainieren, gemischte Gefühle, einerseits gut dass er sich damit beschäftigt, aber manchmal etwas drüber
Darmstadt: keine Systematische Nutzung, aber immer mal in VL vorgekommen. Profs arbeiten die gezeigten KI-Ergebnisse/Versuche kritisch auf
Zusammenfassung
Konsens aus der Diskussion:
Die Nutzung von KI darf nicht vorausgesetzt werden (also Teil der Prüfungsinhalte werden), ohne dass es Teil der Lehrinhalte bzw. -ziele ist.
komplette LV sollte nicht KI generiert sein, es darf kein Ersatz von Lehraufwand erfolgen (ist jetzt auch nicht erlaubt!)
Die Generierung von Lehrinhalten muss ausschließlich auf bekannte Inhalte zugreifen.
Zusatzangebote durch KI (die es sonst nicht geben würde) sind positiv
Es wurden Positionen gesammelt, diese werden aber durch die KIF Resolutionen abgedeckt. Aktuell besteht kein Bedarf, eine eigene Resolution zu schreiben, auf zukünftigen KaWuMs soll reevaliuert werden.
Für die Resos gibt es keine Erweiterungen, wir stimmen den Inhalten zu.