kawum:protokolle:16akvernetzen

AK Vernetzung

Datum: 16.11.2018

Leitung: Felix (RWTH Aachen)

Protokoll: Michéle (FSU Jena)

Beginn: 14:06

Ende: 16:03

Anwesende Fachschaften: RWTH Aachen, KIT, Göttingen, Marburg, TU Bergakademie Freiberg, „MaterialistInnen“ TU Berlin, Darmstadt, FSU Jena, EAH Jena , TU Ilmenau, Saarbrücken

Erklärung des AK (Leitung) Interessante Themen: Finanzen, Ersti-Arbeit, Einschreibezahlen

Berichte

Freiberg:

  • Erstsemesterzahlen: 31 (ganze Fakulät, eigene Fakultät für alle werkstoffwissenschaftlichen Bereiche), sonst immer um 100 seit 2 Jahren sinkend
  • momentan in Planung den Studiengang umzubenennen um den Studiengang attraktiver zu machen (z.B. sowas wie Werkstoffdesign)
  • Ersti-Kennlernabend wird mehr zum geselligen Abend zwischen Profs, Mitarbeitern und höheren Semestern (dieses Jahr 3 Erstis)
  • übliche Probleme mit dem Stura
  • Unmut in der Fachschaft, viele Leute sind in näherer Zukunft fertig, Nachwuchs ist schwierig aufzutreiben
  • FSR bestehend aus 9 Personen, einmal jährlich gewählt mit wöchentlicher Sitzung
  • verschiedene Veranstaltungen: Ersti-Veranstaltungen, Kennenlern-Abende, Weihnachtsgießen
  • Altklausuren und Vorlesungsmaterialien werden in Sachsen zum Teil über OPAL verwaltet, dort gibt es einen Ordner, der nur vom FSR verwaltet wird, man kommt nur durch persönlich Einladung rein, dort bekommt man Altklausuren
  • Zusammenarbeit unter Fachbereichen klappt ganz gut
  • Essen und Alkohol darf nicht von FSR-Geld bezahlt werden
  • Finanzen werden zentral über den Stura verwaltet, jede FS hat ein Konto, Geld wird einmal pro Semester in Abhängigkeit von Studentenzahlen ausgegeben, alles über 50€ muss vom Stura genehmigt werden
  • FS hat einen Förderverein, dort kann Geld „gelagert“ werden, dort können auch Spendenquittungen ausgegeben werden und die Abrechnung von Essen und Alkohol ist unkomplizierter
  • Hochschulpolitik soll intensiver werden, aktuell Anregung von politisch orientierten Gruppen an der Uni (parteiähnlich)
  • Stura Mitglieder werden von den FSRen entsandt, 3 pro Fakultät insgesamt 18
  • Verleihliste gibt es auch, und funktioniert relativ gut, bis auf mangelnde Pflege
  • FS ist Teilkörperschaft der Uni, Haushaltsplan und Abschluss muss von der Uni geprüft werden

Darmstadt:

  • Vorgeschmack für den AK Finanzierung von Fachbereichen, manche Fachbereiche werden finanziel stark benachteiligt, z.B. Architekten, hätten 14 Professuren, können aber nur 3 - 4 finanzeren, Gebäude sind sehr marode und sanierungsbedürftig (auch bei anderen Fachbereichen schon spürbar), Architekten veranstalten schon Demos (morgen mehr)
  • AbsolventInnenfeier: AbsolventInnenfeier sollte mit Adventsfeier der Fachschaft verbunden werden. Dies ist nicht im Sinne der Fachschaft.
  • Nachwuchs im FSR: Fachbereich mit Geowissenschaftlern geteilt, 4 Leute im FSR 3 Mawi und ein Geo, Nachwuchs-Werbung an der Schule, allerdings sehr schwach besucht (wsl. weil kein Prof dabei war)
  • Erstsemesterzahlen: ca. 50 dieses Semester Tendenz sinkend, wesentlich mehr im Master als im Bachelor
  • FS selbst darf kein Geld verwalten, alles läuft mit Finanzanträgen über den AStA

Saarbrücken:

  • Anzahl der Mitglieder konnten selbst festgelegt werden (15 gewählte), für FSR-Arbeit ein CP pro Semester
  • Essen darf bezahlt werden, aber Fleisch nur von ausgewählten, regionalen Anbietenden
  • Absolventenzahlen quasi unabhängig von Studienanfängern
  • Studienordung wurde geändert, Inhalte wurden zwischen BA und MA geschoben, Module bringen unterschiedliche Credits je nach dem in welcher Prüfungsordnung der Student ist, gleiche Prüfung bringt für manche weniger ECTS

Ilmenau

  • Fakultäten haben Fachschaftsräte, es kann fakultätsübergreifend Geld geborgt werden
  • von jedem Studiengang der Fakultät sollte ein Studi dabei sein, Mitglieder werden gewählt

FSU Jena

  • Stura gewählt, dieses Jahr dtl. besser organisiert, als im Letzten, dieses Jahr erstmals Online-Wahlen für alle Gremien
  • Sturasitzungen neuerdings im Campusradio zusammengefasst (das wichtigste)
  • Finanzierung fachschaftsübergreifend: ca. 6000€ pro Semester durch Gremium verwaltet (einer pro FS entsant) –> für mehrwertbringende Veranstaltungen und Projekte vergeben, unklare Anträge werden durchaus abgelehnt
  • Dieses Jahr 12 Erstis im Bachelor, etwa ein Drittel weniger als die letzten Jahre, allerdings diesmal keine „Karteileichen“ (Angemeldet aber nie erschienen)
  • Exkursion jedes Jahr, Teilnehmerbeitrag zwischen 25 - 35 €. Teilweise durch Sponsoring bzw. das besuchte Unternehmen finanziert, zusätzlich von AbsolventInnenverein und Fachschaft. Gute Werbung für neue Fachschaftierende.
  • Es gibt einen Lehrepreis als Ansporn für gute Lehre von ProfessorInnen
  • FSR Werbung: In Vorlesungen, Meet-Your-Fachschaft Abende mit Essen

Aachen

  • Finanzen werden selten übergreifend Organisiert. Es gibt Veranstaltungen die von mehreren Fachschaften organisiert und finanziert werden, jedoch machen die das untereinander aus. Es gibt sehr guten Austausch zwischen den Fachschaften mit einem Treffen einmal im Monat zum Vernetzen.
  • Gegenstände können beim AStA anderen Fachschaften oder der zentralen Hochschulverwaltung kostenlos ausgeliehen werden
  • Geld kann sich theoretisch beim AStA geliehen werden, meistens passiert das aber zwsichen den Fachschaften
  • Semesterbeitrag: 1€ pro Studi plus Aufschlag vom Studentenwerk (ca. 2000€ pro Semester)
  • Materialien werden zwischen den FSRen ausgeliehen
  • gewählt wird einmal pro Semester, es gibt einen Kassenwart und eine Finanzordung und jedes Semester eine Kassenprüfung, Finanzen an sich sind durch AStAund StuPa geregeltund FS hat ein Konto über die Uni
  • Wenn sich der Kassenwart ändert, wird das durch das AStA umgetragen
  • es gibt keinen Haushaltsplan, nur einen Abschluss, der vom AStA geprüft wird
  • Einschreibezahlen: ca. halbiert im Vergleich zu Vorjahren (noch um die 300 Einschreiber), insgesamt jedes Jahr mehr Erstis aber MatWerk Fachbereich wird immer kleiner
  • viel zu viele Master aus dem Ausland, die die Qualifikation nicht erfüllen, bald soll ein Sprachtest eingeführt werden, eigene Bachelor werden i.d.R. ohne Probleme übernommen, andere bekommen Auflagen
  • es gab einen Unterschied in den Credits je nach dem in welcher Prüfungsordung, umschreiben in die Prüfungsordnung möglich

Leoben:

  • Studienrichtungsvertretung (nicht FSR), Teil der österreichischen Hochschülerschaft, 6000€ pro Jahr, frei verfügbar (auch Alkohol und Verpflegung) für ca. 400 Studenten
  • wenig Kontinuität, weil nur einmal gewählt
  • jeder Fachbereich hat einen eigenen Verein, wird aber auch von der Studienrichtungsvertreteung teilfinanzert, wenn gemeinsam was veranstaltet wird können gegenseitig Rechnungen geschrieben werden
  • Erstizahlen: vor zwei Jahren 62, aktuell 38 (rückläufig)
  • Vernetzung zwsichen den Fachbereichen eher nicht so groß, aber gesamte Studierendenschaft veranstaltet öfter größere Veranstaltungen (auch mit eigenem großen Budget)
  • zwei Jahre: 20 Freifach-ECTS und länger Leistungen wie österreichische Version vom Bafög
  • keine klare Regelung für Zulassung von fremden Bachelor, in jedem Fall eine Einzelentscheidung, bis zu 30 ECTS an Auflagen

Göttingen:

  • Gang und Gebe, dass Hochschulgruppen sehr stark politisch beschäftigen, zum Teil auch sehr extrem (sowohl links als auch rechts), Förderung des politisches Bewusstseins, Veranstaltung von Vorträgen sowie Kontakt zu Bundesparteien wird als positiv bewertet
  • Zahlen und Fakten: Bachelor letztes Jahr im Winter ausgelaufen, Master noch vier Jahre (im Sommer Einschreibestop), gute Unterstützung von den Profs bei Wechseln, Leute werden zum Abschluss motiviert
  • Für Auslaufen des Studiengangs gab es mehrere Gründe, einzelne Professoren sind aber sehr stark an einem Studiengang Materialwissenschaften interessiert.
  • 63 studenten insgesamt, 36 Master, 27 Bachelor
  • guter Kontakt zur Fachschaft Chemie
  • Masterbeginn bei anderen Universitäten für unsere Bachelorstudenten muss weiter unterstützt werden
  • ca 12-18 Leute bei den Fachschaftstreffen

Karlsruhe

  • Auch sinkende Studierendenzahlen, sowohl in MatWerk als auch MaschBau und ChemieIng
  • Finanzen laufen über Finanzen über Studierendenschaft und Verein; Verein zahlt Parties, Studierendenschaft andere Dinge. Es ist genug Geld da
  • Eigentlich zwei separate Fachschaften, aber geteilter Haushalt deswegen auch gemeinsame Arbeit
  • mehr Master als Bachelor
  • ab SS2019 wahrscheinlich einen Aufnahmetest wenn die Auflagen nicht erfüllt sind
  • bei Wechsel zum Master muss der Bachelor im Prinzip dem Bachelor in Karlsruhe entsprechen, wenn nicht müssen bis jetzt Auflagenfächer erfüllt werden
  • es gibt einen Zusammenschluss aus 9 Technischen Unis, die sich untereinander absprechen und die Bachelor der jeweils anderen ohne Probleme anerkennen

Berlin:

  • Prüfungsausschuss entscheidet über die Zulassung zum Master, es gibt eine Art Liste, in der geregelt wird wie viele ECTS pro Fach mindestens gebraucht werden, aber keine Grenze nach oben was ECTS-Auflagen angeht (auch über 100 ECTS an Auflagen möglich), Prof will dass man seine Module hört
  • Einschreibungszahlen: 205 Studis, ca 50. Anfänger davon machen ca. 10 Abschluss, im Sommersemester teilweise viele Einschreibungen die im nächsten Semester wechseln
  • Nachwuchs ist sehr begrenzt
  • Finanzierung ist sehr eingeschränkt, von der Uni kommt gar kein Geld. Es kann Geld beim AStA beantragt werden, jedoch mit sehr harten Auflagen.
  • Exkursion zu Salzgitter ist relativ gut angenommen worden, jedoch nicht zu Werbezwecken für die Fachschaft
  • relativ schlechter Zusammenhalt im Studiengang was Veranstaltungen betrifft

EAH Jena

  • Verwaltung ähnlich wie FSU
  • Ersti-Werbung über einen monatlichen Stammtisch mit ca. 40 Leuten, gute Gruppendynamik, gute Werbung für den FSR
  • Exkrusionen werden häufig druch Professoren unterstützt, liefern Kontakte zu sehr interessanten Firmen
  • neuer AK Ausländische Studierende
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  • Zuletzt geändert: 01.06.2020 15:07
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