Geschäftsordnung der Konferenz aller werkstofftechnischen und materialwissenschaftlichen Studiengänge (KaWuM)

vom 15.01.2013 in der Fassung der zweiten Ordnung zur Änderung der Geschäftsordnung der Konferenz aller werkstofftechnischen und materialwissenschaftlichen Studiengänge KaWuM

vom 24.05.2015 veröffentlicht als Gesamtfassung

I. Ablauf der Tagung

§ 1 Öffentlichkeit

Die Sitzungen der KaWuM sind öffentlich.

§ 2 Anfangsplenum

  1. Zu Beginn des Anfangsplenums ist die Beschlussfähigkeit durch den Vorsitz der KaWuM festzustellen.
  2. Nach der Wahl der Sitzungsleitung ist die Tagesordnung bekanntzugeben, zu diskutieren und abzustimmen. Die beschlossene Tagesordnung ist bindend.

§ 3 Sitzungsleitung

  1. Die Sitzungsleitung besteht aus einer Sitzungsleiterin bzw. einem Sitzungsleiter und einer Protokollführerin bzw. einem Protokollführer.
  2. Auf dem Anfangsplenum wird die Sitzungsleitung aus der Mitte der Teilnehmer mit einfacher Mehrheit gewählt.
  3. Ist in einer Sitzung strittig, wie eine Bestimmung dieser Geschäftsordnung auszulegen oder wie eine Lücke zu schließen ist, so kann die Auslegungsfrage mit Wirkung für die gesamte Sitzung durch die Sitzungsleitung entschieden werden.
  4. Die Sitzungsleitung kann die Sitzung unterbrechen, dies sollte in der Regel jedoch 10 Minuten nicht überschreiten.

§ 4 Tagesordnung

  1. Der Vorsitz der KaWuM informiert spätestens eine Woche vor Beginn der Tagung über die vorläufige Tagesordnung.
  2. Die vorläufige Tagesordnung hat zumindest vorzusehen:
    1. Eröffnung, Begrüßung, und Feststellung der Beschlussfähigkeit
    2. Wahl von Sitzungsleiter und Protokollführer
    3. Genehmigung der Tagesordnung
    4. Beschluss des Protokolls der vorhergehenden Sitzung
    5. Ort, Termin und Organisation der nächsten KaWuM
    6. Verschiedenes
  3. Bis zur Wahl der Sitzungsleitung tritt der Vorsitz der KaWuM an dessen Stelle.
  4. Der geplante zeitliche Ablauf ist anzugeben. Während der KaWuM kann dieser mit einer Zweidrittelmehrheit unter Angabe einer Dauer über das geplante Ende hinaus verlängert werden.
  5. Der Tagesordnungspunkt „Verschiedenes“ ist als letzter Tagesordnungspunkt vorzusehen. Während dieses Tagesordnungspunktes kann die Tagesordnung nicht mehr geändert werden.

§ 5 Arbeitskreise

  1. Die KaWuM kann auf dem Anfangs- und dem Zwischenplenum zur Bearbeitung von Tagesordnungspunkten Arbeitskreise mit einer absoluten Mehrheit einrichten.
  2. Zu Beginn eines Arbeitskreises wird aus der Mitte der Arbeitskreisteilnehmer eine Leiterin bzw. ein Leiter sowie eine Protokollantin bzw. ein Protokollant gewählt. Es gelten die Bestimmungen zur Personenwahl.
  3. Eingerichtet Arbeitskreise arbeiten Beschlussvorlagen und Empfehlungen für das Plenum zum Thema des Arbeitskreises aus. Beschlussvorlagen und Empfehlungen werden mit einer einfachen Mehrheit beschlossen und im Protokoll festgehalten. Die Leiterin bzw. der Leiter des Arbeitskreises stellt die Beschlussvorlagen und Empfehlungen im Plenum vor.

II. Anträge

§ 6 Ordentliche Anträge

  1. Anträge sind vor Festlegung der Tagesordnung schriftlich beim Vorsitz der KaWuM einzu-reichen. Dies gilt insbesondere für Texte, über die abgestimmt werden soll.
  2. Die Antragstellerin bzw. der Antragsteller muss bei der Tagung anwesend sein oder kann eine Vertreterin bzw. einen Vertreter benennen und muss dies der KaWuM mitteilen. Die Vertreterin bzw. der Vertreter ist dann die neue Antragstellerin bzw. der neue Antragsteller.

§ 7 Initiativanträge

  1. Anträge, die nach dem Beschluss der Tagesordnung eingereicht werden, sind Initiativanträge und müssen von mindestens zwei Personen aus verschiedenen Fachschaften getragen werden.
  2. Initiativanträge können frühestens nach allen übrigen Anträgen behandelt werden.
  3. Initiativanträge sind der Sitzungsleitung schriftlich mitzuteilen.

§ 8 Einmalige Abweichung von der Geschäftsordnung

Von der Geschäftsordnung kann einmalig nach Initiativantrag gemäß § 7 mit einer Zweidrittel-mehrheit abgewichen werden.

§ 9 Geschäftsordnungsanträge

  1. Geschäftsordnungsanträge sind spätestens vor der nächsten Wortmeldung bzw. Abstimmung zu behandeln und abzustimmen.
  2. Es ist nur eine Für- und eine Gegenrede erlaubt. Eine inhaltliche Gegenrede ist einer formellen vorzuziehen. Eine Diskussion findet nicht statt. Gibt es keine Gegenrede gilt der Antrag als angenommen.
  3. Geschäftsordnungsanträge die eine einfache Mehrheit benötigen, sind insbesondere Anträge:
    1. zur Änderung der Tagesordnung,
    2. zur erneuten Feststellung der Beschlussfähigkeit (ohne Abstimmung, ohne Gegenrede),
    3. zur Unterbrechung der Sitzung,
    4. zur Vertagung eines Verhandlungsgegenstandes in einen anderen Tagesordnungspunkt,
    5. zur Begrenzung der Redezeit,
    6. zum Schluss der Redeliste,
    7. zur Zulassung Einzelner zu geschlossenen Sitzung,
    8. zur erneuten Stimmauszählung (ohne Gegenrede, ohne Abstimmung),
    9. zur geheimen Abstimmung (ohne Gegenrede, ohne Abstimmung),
    10. zur Neuwahl der Sitzungsleiterin bzw. des Sitzungsleiters unter Benennung einer Gegenkandidatin bzw. eines Gegenkandidaten,
    11. zur Neuwahl der Protokollantin bzw. des Protokollanten unter Benennung einer Gegenkandidatin bzw. eines Gegenkandidaten und
    12. zur Einholung eines Meinungsbildes im Plenum.
  4. Geschäftsordnungsanträge die eine zweidrittel Mehrheit benötigen, sind insbesondere Anträge:
    1. zu einer geschlossene Sitzung, jedoch jeweils nur für einen Tagesordnungspunkt,
    2. zum Schluss der Debatte und sofortige Abstimmung,
    3. zur Nichtbefassung in der laufenden Sitzung.

§ 10 Änderungsanträge

  1. Änderungsanträge ändern den Wortlaut eines Antrages, aber nicht das Wesen.
  2. Sie können von jedem Teilnehmer gestellt werden.
  3. Änderungsanträge sind vor dem eigentlichen Antrag zu beschließen.
  4. Soweit das Plenum den Änderungsanträgen zustimmt oder sie vom Hauptantragsteller über-nommen werden, wird der Hauptantrag in der geänderten Fassung zur Beschlussfassung gestellt.
  5. Der Antragsteller hat bis zur endgültigen Beschlussfassung das Recht, auch eine geänderte Fassung seines Antrages zurückzuziehen.

§ 11 Konkurrierende Anträge

Bei konkurrierenden Anträgen ist die Beschlussfassung wie folgt durchzuführen: Geht ein Antrag weiter als ein anderer, so ist über den weitergehenden zuerst zu beschließen. Wird dieser ange-nommen, so sind weniger weit gehende Anträge erledigt. Lässt sich ein Weitergehen nicht feststel-len, so bestimmt sich die Reihenfolge, in der die konkurrierenden Anträge zur Beschlussfassung gestellt werden, aus der Reihenfolge der Antragsstellung. Lässt sich diese nicht mehr feststellen, entscheidet die Sitzungsleitung.

III. Beschlüsse und Wahlen

§ 12 Beschlüsse

  1. Ein Beschluss gilt als angenommen, wenn eine absolute Mehrheit erreicht wurde.
  2. Ist die Summe der Ja-Stimmen und Enthaltungen größer als die Anzahl der Nein-Stimmen, der Antrag jedoch nicht angenommen, wird die Abstimmung einmalig wiederholt. In der erneuten Abstimmung genügt eine einfache Mehrheit.
  3. Die Abstimmung geschieht durch deutliches Handheben, eine geheime Abstimmung kann beantragt werden.
  4. Eine schriftliche Stimmabgabe ist bei vorzeitiger Abreise möglich, es ist jedoch bei geheimer Abstimmung auf Wahrung des Wahlgeheimnisses zu achten.
  5. Stimmrechtsübertragung ist nicht möglich.
  6. Anträge zur Abstimmung sind positiv zu formulieren.

§ 13 Meinungsbild

Stimmberechtigt für Meinungsbilder ist jeder angemeldete Teilnehmer der KaWuM.

§ 14 Personenwahl

  1. Vor einer Wahl stellen sich die Kandidaten kurz dem Plenum vor.
  2. Dem Plenum ist die Möglichkeit zu geben, dem Kandidaten Fragen zu stellen und unter Ausschluss des Kandidaten zu diskutieren. Die Diskussion unter Ausschluss des Kandidaten wird nicht protokolliert.
  3. Jede Fachschaft besitzt je zu vergebendem Amt eine Stimme.
  4. Ein Kandidat gilt als gewählt, wenn er mehr Ja-Stimmen als Nein-Stimmen und mindestens drei Ja-Stimmen erhält und die Wahl annimmt. Sollten mehr Kandidaten gewählt werden, als Posten zur Verfügung stehen, werden sie nach Anzahl der Ja-Stimmen besetzt. Geheime Wahl kann gefordert werden.

§ 15 Abwahl

Abwahlen sind auch bei Abwesenheit des Betroffenen möglich und bedürfen einer Zweidrittel-mehrheit. Der Betroffene ist jedoch nach Möglichkeit anzuhören.

IV. Schlussbestimmungen

§ 16 Ordnungsänderungen

  1. Als eine Änderung der Geschäftsordnung ist sowohl die Änderung des Wortlauts als auch die Ergänzung und Aufhebung von Bestimmungen anzusehen.
  2. Eine Änderung der Ordnung ist nach den Bestimmungen zu Ergänzungsordnungen der Sat-zung durchzuführen.

§ 17 In-Kraft-Treten

Die Geschäftsordnung tritt nach dem Beschluss im Endplenum, aber frühestens am Tage nach der Veröffentlichung auf der KaWuM-Webseite in Kraft.

  • ordnungen/go.txt
  • Zuletzt geändert: 17.11.2018 09:28
  • von Markus Scheller