Dieser Arbeitskreis dient:
KIF - Empfehlung zur Unterstützung
Offener Brief Zivilklausel Kassel - Vorschlag zur Unterstützung *der Forderungen* (insb. Umgang mit der Studierendenschaft), nicht insgesamt der Haltung zur Zivilklausel
FaTaMa- Empfehlung zur Unterstützung
Die Situation um den Hitzeschutz an den unterschiedlichen Hochschulen wurde diskutiert, mögliche kurz- und langfristig umsetzbare Maßnahmen gesammelt und ein Resolutionsvorschlag erarbeitet.
Mehrere Resolutionen wurden in kleineren Gruppen bearbeitet und in der großen Gruppe besprochen, welche im Zwischenplenum vorgetragen werden sollten. Die Resolutionen „Forderung zu mehr Transparenz im Umgang mit Forschungs- und Arbeitsthemen“ mit Änderungen, Mittelkürzungen - eine Katastrophe für die deutsche Hochschullandschaft!, Nachteilsausgleich in der Lehre, Kunstobjektkandidat*in:BuFaTa-ET und Entwurf Resolution Deutsche Jugendherbergen werden im Zwischenplenum vorgetragen.
Es werden verschiedene Resolutionen anderer Fachschaftentagungen vorgestellt und diskutiert, welche zur Abstimmung vorgestellt werden und an welcher Stelle auf dem Zwischenplenung diskutiert werden soll, ob eine Resolution zur Abstimmung gestellt werden soll oder eine eigene erarbeitet werden soll. Vorgestellt werden sollen:
Es wurden in Gruppenarbeit die Vorliegenden Resolutionen besprochen. Der AK hat beschlossen alle besprochenen Resolutionen ins Zwischenplenum zu tragen. Es werden nicht alle in der aktuellen Form als Unterschriebar gesehen, aber es gibt bei allen noch Diskussionsbedarf. Weiterer AK zu den verblieben Resolutionen vorgeschlagen: Reso Afd verbot und Reso Forderung von Fördermitteln zur unterstützung von Palistina, und schauen ob zu Hochschulgesetz eine zweite Verfassung vorliegt Weiterer (Arbeits-) AK zum Thema Aufschlüsselung von Semesterbeiträgen und Transparenz
Es wurden die Resolutionen der ZaPF „Verbotsverfahren für die sogenannte „AfD““ und „Konsequenzen ziehen für den Erhalt und Wiederaufbau der palästinensischen Wissenschaft und Kultur“ diskutiert. Man hat sich aufgrund des hochschulpolitischen Kontexts der KaWuM dagegen entschieden, diese Resolutionen nicht zu unterstützen bzw. mit einer eigenen Resolution diese Themen anzusprechen. Ein Vorschlag zu einer Resolution zum Recht auf Bildung in Kriegsgebieten wurde entworfen.
Beide Resolutionen wurden zur Annahme empfohlen
Die Resolutionen unter Punkten a, b, c, f, g und h werden ins Endplenum zur Abstimmung getragen.
Es wurden 8 resolutionen und 2 pressemitteilung besprochen. Es wird vorgeschlagen das eine Resolution für Wohnungsnot geschrieben wird. Für eine Zivilklausel der KaWuM gäbe es noch viel diskussionsbedarf, das wird auch ins zwischenplenum getragen. Es werden 7 resolutionen ins zwischenplenum getragen.
Konferenz: 27. KaWuM in Freiberg Datum: 24. Mai 2024
Leitung: Kris (KIT)
Protokoll: Valeria (UdS)
Beginn: 17:15 Uhr
Ende: 19:00 Uhr
Anwesende Fachschaften: Tu Darmstadt, UdS, RWTH, Freiberg 4, Freiberg 5, TU Berlin, Stuttgart, Dresden, KIT, Düsseldorf
Die Arbeitskreisleitung eröffnet die Sitzung und stellt die Beschlussfähigkeit fest. Die Führung des Protokolls wird übernommen von Valeria Lemkova.
Ursprüngliches Positionspapier zur KI-Tools von der ZaPF: https://zapfev.de/resolutionen/wise23/AI_in_Lehre/Positionspapier_zum_Einsatz_von_KI-Tools_in_der_Lehre.pdf Resolution KI-Tools wurde von der KIF neu erarbeitet. https://wiki.kif.rocks/wiki/KIF515:Resolutionen/KI-Tools
Vergleich: Prägnanter von der KIF.
Es fehlt in beiden Resos die klare Deklarierung von Zitaten aus der KI. Eine klare Deklarierung dahingehend sollte Teil davon sein. → Bei 5 bereits explizit Deklariert. Ausdisktiert.
Frage in den Raum: Wollen wir das in der KaWuM auch Unterstützen oder eher eine eigne Schreiben. Meinungsbild scheint eher dazu zu tendieren dass diese Resolution von der KIF übernommen werden soll in dieser Form auch zu Übernehmen.
Punkt 5 der Reso von der Zapf wird gar nicht in der Resolution der Kif aufgegriffen. Impliziert eig. die bereits bei der Regelung der Kif 5.
FaTaMa hat auch die von der KIF unterstützt.
Fazit: Kris Ausarbeiung der Ordnung stellt im Zwischenplenum vor.
Resolution zu Deutschlandticket von der Zapf. Hat Diskussionsbedarf: Preise.
Austausch wie die Situation ist. Inhalte sind Teils durchaus unterstützenswert - nicht Detailreich genug.
Herausfordernd das Bundesweit zu gestallten.
Freiberg hat kein Solidarticket im Vergleich zu anderen Unis.
Sammlung an Themenschwerpunkten die Fehlen:
Hier die aktuelle vorbehaltliche Fassung der Reso von der ZaPF:
Die ZaPF kooperiert nicht mit der sogenannten Organisation “Alternative für Deutschland” und anderen rechtsextremen Organisationen. Dies trifft auch auf alle Unterorganisationen, Nachfolgeorganisationen, assoziierte Organisationen, insbesondere Jugendorganisationen und Hochschulgruppen, sowie andere Organisationen zu, die mit der sogenannten “AfD” kooperieren. Weiter sieht die ZaPF davon ab, Kontakt mit diesen Organisationen aufzunehmen Eine Mitgliedschaft in einer dieser Organisationen ist mit der Mitgliedschaft auf der ZaPF nicht vereinbar.
als geheime abstimmung ins Plenum.
Auflistung mit Maßnahmen dahinter falls gewünscht WiWi hat etwas zu Attestpflicht gemacht. Wir haben so eine ähnliches durch die MeTaFa beschlossen. Teilzeitstudium Prüfungsan- und abmeldung (vorläufige termin sollen in der Anmeldephase bekannt sein)
Das Semesterticket ist an allen Unis gefährdet und an vielen schon weg. Das kommt davon das die meisten ASten das solidarmodel nicht mehr gewährleisten können in angesichts des Deutschlandtickets. In der Praxis ist das aber trotzdem am Ende teurer für die Studierenden, entweder weil sie nicht die Zulassungsbedingungen für alternative Tickets erfüllen (zB wegen alter, Bafög) oder weil das Deutschlandticket solche sachen wie Fahrradmitnahme nicht gewährleistet und mann dafür doch noch jetzt extra zahlen muss (In zB Berlin nochmal 15 EUR dazu). Der AK regt die Fachschaften der KaWuM dazu an, die Reso der ZaPF an ihre Studis zu vermitteln, und diese zu warnen, das das Semesterticket gefähreted ist und sie daher wirklich den AStA unterstützen sollten, wenn da Aktionsanregungen vom AStA kommen (Petitionen, Versammlungen, Demonstrationen). Diese AK schlägt vor, das die KaWuM die Reso der ZaPF mit unterschreibt.
Der AK hat sich aus den Resolutionen anderer BuFaTas relevante Resolutionen zu den Themen Semesterticket, Finanzierung, Softwarenutzung und Integration von internationalen Studierenden angeschaut. Die Resolutionen, die von der AK als gut von der KaWuM unterstützbar gesehen werde, wurden von der AK zusammengefasst. Zu den Resos zum Semesterticket könnte mann in einer weiteren AK nochmal diskutieren. Die Resos werden in Zusammenfassung beim Zwischenplenum vorgestellt werden.
Es wurden weitere Informationsquellen für eine Resolution erschlossen und eine mögliche Struktur für einen Resolutionstext erarbeitet. Auch wurden Beispiele für mögliche Forderungen einer Resolution notiert.
ToDo:
Eine Resolution „Datenschutzrechtliche bewertung der Zulässigkeit von US-Amerikanischen Videokonferenzdienste und cloudbasierte Dienste im Universitären Lehrbetrieb“ wurde geschrieben.
Ein Positionspapier zu HiWi-Löhnen wurde mit einem ersten Entwurf begonnen.
Haben eine Bestandsaufnahme gemacht und Themen sondiert, um nach möglichkeit in einem zweiten AK Resolutionen das Thema Datenschutz und das Thema Hiwi-Löhne auszuarbeiten und mit den anderen Themen, wie in weiteres Vorgehen beschrieben, vorzugehen.
sollten wir wohl unterstützen/mitzeichnen.
Die Forderung nach dem Nichtsemester (https://www.nichtsemester.de/cbxpetition/offener-brief/) schien etwas redundant und unnötig, da die anderen beiden aktueller sind.
fanden Konsens, dass wir das auch fordern sollten.
Die Resolution wurde diskutiert und weiterentwickelt. Auch wurde eine Adressatenliste zusammengestellt. Da sich die Resolution ausschließlich mit dem Fachbereich Materialwissenschaften und Werkstofftechnik befasst soll die Resolution nicht an politische Einrichtungen gesandt werden. Die Fachschaften sollen zusätzlich die Resolution an ihren jeweiligen Universitäten verteilen.
Der AK beschäftigte sich mit einer Resolution zum Thema Inklusion.
Konferenz: 17. KaWuM in Darmstadt
Datum: 10.05.2019
Leitung: Simon (Marburg)
Protokoll: Claudia Meißner (TU Dresden)
Beginn: 16:10 Uhr
Ende: 17:00 Uhr
Anwesende Fachschaften: Dresden, Jena, Marburg, Saarbrücken, Berlin, Nürnberg, Augsburg, Aachen, Karlsruhe, Ilmenau
Zu Beginn des AKs wurden Resolutionen und/oder Positionspapiere anderer BuFaTas besprochen und geguckt, welche davon für die KaWuM interessant wären. Die meisten der Themen wurden auf der MeTaFa angesprochen.
barrierearmes/freies Studium
Nachhaltige Hochschule
** Akkreditierung in Mecklenburg-Vorpommern**
Novelle des Berliner Hochschulgesetzte (BerlHG)
** Open Science**
BAföG
** Credit Points**
weitere Resolutionsthemen, die erwähnt/besprochen wurden
Text der ZaPF
Die Entwicklung der letzten Jahre hat gezeigt, dass frei zugängliche Wissenschaft für die Durchführung der Forschung, wie auch für die Verbreitung der Ergebnisse, essentiell ist. \\Die ZaPF spricht sich für den Grundsatz von Open Science in seinen verschiedenen Facetten aus. Insbesondere fordert die ZaPF, wissenschaftliche Arbeiten, vor allem die aus öffentlicher Hand finanzierten, unter Open Access zu veröffentlichen sowie erhobene Daten und entwickelten Quellcode im Sinne von Open Data beziehungsweise Open Source frei verfügbar zu machen. \\Darüber hinaus betrachtet die ZaPF die aktuellen Bemühungen zum Aufbau der European Open Science Cloud (EOSC)[1] als richtungsweisend für die Realisierung von Open Science auf europäischer Ebene. Besonders die Entwicklungen der Hochenergiephysik, wie etwa das SCOAP3-Programm[2] , sind beispielhaft für die praktische Umsetzung im Forschungsalltag. Fachbereichsübergreifend ist die Förderung von Open Access Projekten aktiv voranzutreiben und deren Bedeutung hervorzuheben. \\ Außerdem fordert die ZaPF Unterzeichnung der Declaration on Research Assessment (DORA)[3] , die Empfehlungen in Bezug auf die Bewertung von wissentschaftlichen Arbeiten im Sinne von Open Science Evaluation ausspricht.\\ [1] [[https://www.eosc-portal.eu/]]\\ [2] [[http://scoap3.org/]]\\ [3] [[https://sfdora.org/read/de/]]
Diskussion/Anmerkungen
Folgender Resolutionstext wurde im Abschlussplenum am 12. Mai 2019 in Darmstadt von der 17. KaWuM beschlossen:
!ACHTUNG! Der Resolutionstext sollte vor Veröffentlichung redaktionell auf Rechtschreibfehler u.ä. überprüft werden!
Adressaten: Hochschulrektorenkonferenz, Kultusministerkonferenz, BMBF
Für zielführendes wissenschaftliches Arbeiten ist der uneingeschränkte Zugang zu Forschungsergebnissen unabdingbar. Ebenso ist Open Access für die Verbreitung der eigenen Ergebnisse essentiell.
Die Konferenz aller werkstofftechnischen und materialwissenschaftlichen Studiengänge (KaWuM) spricht sich für den Grundsatz von Open Science in seinen verschiedenen Facetten aus. Insbesondere fordert die KaWuM wissenschaftliche Arbeiten – vor allem die aus öffentlicher Hand finanzierten – unter Open Access zu veröffentlichen. Ferner sind erhobene Daten und entwickelter Quellcode im Sinne von Open Data beziehungsweise Open Source frei zur Verfügung zu stellen.
In diesem Sinne begrüßt die KaWuM Projekte zur Finanzierung von Open Access Veröffentlichungen. Beispielhaft sei an dieser Stelle das Förderprogramm „Open Access Publizieren“[1] der DFG genannt.
Des Weiteren fordern wir Forschungsgesellschaften und andere wissenschaftliche Organisationen dazu auf, das Projekt „Plan S“[2] als Träger mit zu unterstützen.
Darüber hinaus betrachtet die KaWuM die aktuellen Bemühungen zum Aufbau der European Open Science Cloud (EOSC)[3] als richtungsweisend für die Realisierung von Open Science auf europäischer Ebene. Fachbereichsübergreifend ist die Förderung von Open Access Projekten aktiv voranzutreiben und deren Bedeutung hervorzuheben.
Außerdem ruft die KaWuM zur Unterzeichnung der Declaration on Research Assessment (DORA)[4] auf. Diese spricht sich für eine Bewertung von wissenschaftlichen Arbeiten ausschließlich aufgrund ihrer Qualität aus.
Diese Resolution wurde in starker Anlehnung an die Resolution der Zusammenkunft aller Physik-Fachschaften (ZaPF)[5] vom 25. November verfasst und teilweise übernommen.
Die KaWuM solidarisiert sich mit diesen Forderungen und unterstützt den Aufruf zu Open Science.
[1] https://www.dfg.de/foerderung/programme/infrastruktur/lis/lis_foerderangebote/open_access/
[2] https://www.coalition-s.org/why-plan-s/
[3] https://www.eosc-portal.eu/
[4] https://sfdora.org/read/de/
[5] https://zapf.wiki/images/5/54/Open_Science.pdf
auf dieser oder einer späteren KaWuM
Konferenz: 16. KaWuM in Jena
Leitung: Julian Weiß, Valeria Lemkova (Saarbrücken)
Protokoll: Valeria Lemkova, David Glück (Saarbrücken)
Beginn: 8:15 Uhr
Ende: 10:30Uhr
Anwesende Fachschaften: Marburg, Göttingen, Saarbrücken, KIT, Freiberg, Ilmenau
Stellungnahme zu Verlängerungen bei Abschlussarbeiten und generellem einhalten der Studienordnungen. Verfassen einer Resolution.
Die Konferenz aller Werkstofftechnischen und Materialwissenschaftlichen Studiengänge hat sich im Rahmen der 16. Versammlung in Jena mit der Diskussion rund um die tatsächlichen Bachlorarbeitszeiten in Bezug auf die Prüfungsordung beschäftigt. Im Rahmen der Arbeitsgruppe wurde eine Stellungnahme zu diesem Thema erarbeitet. Diese wurde anschließend von bla Anwesenden Vertretern im Endplenum vom 18. November 2018 für gut erklärt.
Die KaWuM möchte sich mit diesen Stellungnahmen ein Signal an die Hochschulen, Institute und Professoren richten.
Die Tagung sieht das Absolvieren von Abschlussarbeiten als wichtigen Bestandteil der Universitätsausbildung an.
Die Stellungnahme
Die Konferenz aller Werkstofftechnischen und Materialwissenschaftlichen Studiengänge hat sich im Rahmen der 16. Versammlung in Jena mit der Diskussion rund um die tatsächlichen Bachlorarbeitszeiten in Bezug auf die Prüfungsordung beschäftigt. Im Rahmen der Arbeitsgruppe wurde eine Stellungnahme zu diesem Thema erarbeitet. Diese wurde anschließend von 9 anwesenden Fachschaften im Endplenum vom 18. November 2018 bestätigt.
Momentan finden sich im universitären Alltag erhebliche Diskrepanzen zwischen tatsächlichen Gegebenheiten und den Regularien, welche aus Studien- und Prüfungsordnungen hervorgehen. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Einhaltung festgesetzter Fristen bzw. der Relation zwischen ausgegebenen Themen und der Zeit, welche notwendig ist, um diese in einem angemessenem Umfang zu bearbeiten. Weiterhin sehen wir Probleme in der Wahrnehmung der Studierenden als kostenfreie Arbeitskräfte sowie der Berücksichtigung möglicher Umstände, welche nicht durch die Studierenden verschuldet sind.
Wir fordern:
Als übergeordnetes Ziel dieser Veränderungsvorschläge betrachten wir vorrangig die bessere Planbarkeit des für die Abschlussarbeit benötigten Zeitfensters. In direkter Korrelation dazu steht die Studierbarkeit des jeweiligen Studienganges in der vorgesehenden Regelstudienzeit.
Konferenz: 12. KaWuM in Aachen
Datum: 19.11.2016
Leitung: Markus (RWTH)
Protokoll: Markus (RWTH)
Beginn: 11:30
Ende: 13:33
Anwesende Fachschaften: RWTH, UdS, TU Darmstadt, TU Dresden, KIT, HHU Düsseldorf, TU Ilmenau, TU Berlin
Es wurde durch den AK die folgende Resolution https://fachschaften.rwth-aachen.de/etherpad/p/ReSo_Attest_12-KaWuM erarbeitet:
Resolution gegen die Symptompflicht bei Attesten
Die KaWuM übt scharfe Kritik an der fragwürdigen Praxis an Hochschulen, bei Krankmeldung von Prüflingen die Angabe von Krankheitsbildern, Befunden oder Symptomen zu fordern.
Es sollte nicht das Ziel der Prüfungsausschüsse und Prüfungsämter sein durch die Kontrolle der Bescheinigungen der Prüfungsunfähigkeit den Missbrauch von krankheitsbedingten Bescheinigungen von Studierenden zu vermeiden. Studierende, die eine Abmeldung durch ein ärztliches Attest nicht missbrauchen wollen, sondern wirklich krank sind, werden bei jeder weiteren Regelung durch zusätzliche Formalia, Kosten, Anfahrtswege und Behördengänge benachteiligt. Grundsätzlich ist davon auszugehen, dass ein Studierender bestrebt ist, sein Studium erfolgreich abzuschließen, was die Motivation einschließt, Prüfungen frühzeitig abzulegen.
Studierende dürfen nicht dazu gezwungen werden, Diagnosen oder Symptome gegenüber der Hochschule offen zu legen oder qualifiziertes medizinisches Fachpersonal von der Schweigepflicht zu entbinden. Besonders inakzeptabel ist die Verletzung der Privatsphäre, vor allem wenn diese zu einer sozialen Ächtung führt. Weiterhin besteht das Risiko, dass Dritte Zugang zu den sensiblen Daten erhalten.
Auf Grund des Missbrauchs Einzelner wird ein Generalverdacht auf alle Studierende gelegt und die Unschuldsvermutung aufgehoben. Es ist aufzuzeigen, dass durch zusätzliche Maßnahmen, wie beispielsweise durch geeignete Rücktrittsfristen, die Vermeidung von Betrug und somit die Anzahl an falschen Krankschreibungen zurückgeht.
Des Weiteren wird die Praxis einiger Hochschulen, Atteste basierend auf den ausstellenden Ärzten zu bewerten, als hoch problematisch angesehen. Die Entscheidung über Prüfungsunfähigkeit obliegt allein dem behandelnden Arzt. Diese muss über dem Ermessen der Prüfungsämter stehen, und darf nur bei begründetem Verdacht von Amtswegen, durch die zuständigen Prüfungsausschüsse geprüft bzw. angezweifelt werden. Die Prüfungsämter besitzen weder die fachliche Kompetenz, noch das Recht die Eignung des Arztes zu beurteilen. Die Entscheidungsfreiheit ob der Befähigung eines Mediziners bleibt der Ärzteschaft vorbehalten.
Die KaWuM fordert, dass zur Geltendmachung einer Prüfungs- oder Fristverhinderung aus gesundheitlichen Gründen ausschließlich eine ärztliche Attestierung ohne Nennung der Beeinträchtigungsgründe herangezogen wird. Für die Feststellung der Prüfungsunfähigkeit soll eine einfache von der Krankenkassenleistung abgedeckte ärztliche Krankschreibung, die die Prüfungsunfähigkeit attestiert, ausreichen. Jede weitere Maßnahme erzeugt zusätzlichen institutionellen Aufwand mit unnötig höheren Personalkosten durch Universitätsprofessoren und Ärzte.
Erstellt durch den AK Attestpflicht auf der 12. KaWuM in Aachen auf Grundlage der Resolution der Sommer-BuFaK WiSo 2015 in Dresden.