Resolution
Dieser Arbeitskreis dient:
- Aufzeigen von Problemen und Verbesserungen
- Ideen für mögliche Formulierung als Resolution (oder Positionspapier) sammeln
- Resolutionen anderer Fachschaften unterstützen oder selbst überarbeiten
Hintergrund
- Um andere Fachschaften, aber auch z.B. Bund oder Länder, auf Probleme oder Verbesserungsmöglichkeiten im Bereich MatWerk, sowie bereichsübergreifend, aufmerksam zu machen werden Resolutionen verabschiedet.
AK Ablauf
- Diskussion über nötige Verbesserungen
- Ideensammlung
- Umsetzung der sinnvollen Ideen
- Zusammenfassung in einem Protokoll was gemacht wurde und was noch gemacht werden muss
Protokolle
Zusammenfassungen
32. KaWuM in Marburg: Wehrpflicht und Schutz der Studierendenschaft
KIF - Empfehlung zur Unterstützung
Offener Brief Zivilklausel Kassel - Vorschlag zur Unterstützung *der Forderungen* (insb. Umgang mit der Studierendenschaft), nicht insgesamt der Haltung zur Zivilklausel
FaTaMa- Empfehlung zur Unterstützung
32. KaWuM in Marburg: Hitzeschutzkonzept für Studierende
Die Situation um den Hitzeschutz an den unterschiedlichen Hochschulen wurde diskutiert, mögliche kurz- und langfristig umsetzbare Maßnahmen gesammelt und ein Resolutionsvorschlag erarbeitet.
32. KaWuM in Marburg
Mehrere Resolutionen wurden in kleineren Gruppen bearbeitet und in der großen Gruppe besprochen, welche im Zwischenplenum vorgetragen werden sollten. Die Resolutionen „Forderung zu mehr Transparenz im Umgang mit Forschungs- und Arbeitsthemen“ mit Änderungen, Mittelkürzungen - eine Katastrophe für die deutsche Hochschullandschaft!, Nachteilsausgleich in der Lehre, Kunstobjektkandidat*in:BuFaTa-ET und Entwurf Resolution Deutsche Jugendherbergen werden im Zwischenplenum vorgetragen.
31. KaWuM in Bayreuth: Weitere Arbeitsphase
- Folgende Resolutionen sollen im Abschlussplenum abgestimmt werden:
- Resolution gegen die Exzellezstrategie des Bundes
- Österreichs #UnisRetten
- Folgende Resolutionen sollen im Abschlussplenum zur Diskussion vorgelegt werden, da der AK keine eindeutige Empfehlung abgeben konnte:
- KI-Chatbots an Hochschulen
- Typst in der Wissenschaft
- Typst an Hochschulen
- Folgende Resolutionen sollten nicht im Abschlussplenum abgestimmt werden:
- Resolution Zum Schutz von Studierendenschaften
- Verwaltungskostenbeiträge
- Onlinewahlen
- Folgende Resolutionen sollen in der nächsten Tagung verfasst werden:
- Ablehnung der Wehrpflicht
- Brief an DJH e.V.
31. KaWuM in Bayreuth
- Folgende Resolutionen sollten im Abschlussplenum abgestimmt werden:
- Stellungnahme zu Gruppierungen, welche die verfassten Studierendenschaften einschränken wollen (u.a. der AfD)
- Resolution gegen das geplante Berliner Hochschulbaugesellschaftsgesetz
- Vorabresolution: Öffentlichkeitsarbeit bezüglich kaputter Hochschulen
- Resolution gegen die Widerbesetzungssperre an der CAU Kiel
- Folgende Resolutionen sollten nicht im Abschlussplenum abgestimmt werden:
- Resolution: Globale Entwicklung durch offene Wissenschaft statt Wissenschafts-„Protektionismus“ und Feindbild-Bildung
- Resolution zur Wehrpflicht
- Resolution: Kuba-Solidarität
- PosPa Bafög für Alle
- Resolution zur geplanten Änderung des Niedersächsischen Hochschulgesetzes
- Eine Reso der ZaPF und 6 Resos der KIF noch nicht besprochen
30. KaWuM in Darmstadt: Sichtung von Resolutionen anderer Tagungen
Es werden verschiedene Resolutionen anderer Fachschaftentagungen vorgestellt und diskutiert, welche zur Abstimmung vorgestellt werden und an welcher Stelle auf dem Zwischenplenung diskutiert werden soll, ob eine Resolution zur Abstimmung gestellt werden soll oder eine eigene erarbeitet werden soll. Vorgestellt werden sollen:
- Abhängigkeit von US-Software (hier Diskussionsbedarf)
- Mitbestimmung ohne uns?
- Verwaltungsgebühren in Schleswig-Holstein verhindern
- KI Tools
- Gebäudeverfall entgegenwirken
- US-Exportbeschränkungsregelungen
- Resolution zur Unterstützung von Studierenden in Kriegsgebieten
30. KaWuM in Darmstadt: Weitere Resolutionen anderer Tagungen
- Anonymisierung von Klausuren (KoMa) → wird ins Plenum eingebracht
- studentische Mitglieder in Zulassungs- und Zugangsgremien (KoMa) → wird ins Plenum eingebracht
- Typst als Alternative zu LaTeX (KoMa) → wird nicht ins Plenum eingebracht
- Resolution zur Umbenennung der DMV (KoMa) → wird nicht ins Plenum eingebracht
- Resolution gegen Barrieren im Langzeitstudium (KoMa) → wird nicht ins Plenum eingebracht → Angedachte Überarbeitung in Bayreuth
- Positionspapier Gerätebörse (ZaPF) → wird nicht ins Plenum eingebracht
- Globale Entwicklung durch offene Wissenschaft statt Wissenschafts-„Protektionismus“ und Feindbild-Bildung (ZaPF) → wird nicht ins Plenum eingebracht
- Niederschwellige Weiternutzung technischer Infrastruktur (ZaPF) → wird nicht ins Plenum eingebracht
- Resolution zur Finanzierung von Hochschulen und Studierenden (ZaPF) → wird ins Plenum eingebracht → Erklärung der KIF Reso notwendig → Kürzung von Geld nach 1 Jahr von 4 Jahren Laufzeit
- Elektronische Wahlen (FaTaMa) → wird nicht ins Plenum eingebracht
- Forderung einer Veröffentlichungspflicht der Qualitätsberichte systemakkreditierter Hochschulen (FaTaMa) → wird ins Plenum eingebracht
- Für mehr Demokratie und Weltoffenheit und die Verteidigung der Arbeitsfähigkeit der Fachschaften → wird nicht ins Plenum eingebracht
29. KaWuM in Saarbrücken
Es wurden in Gruppenarbeit die Vorliegenden Resolutionen besprochen. Der AK hat beschlossen alle besprochenen Resolutionen ins Zwischenplenum zu tragen. Es werden nicht alle in der aktuellen Form als Unterschriebar gesehen, aber es gibt bei allen noch Diskussionsbedarf. Weiterer AK zu den verblieben Resolutionen vorgeschlagen: Reso Afd verbot und Reso Forderung von Fördermitteln zur unterstützung von Palistina, und schauen ob zu Hochschulgesetz eine zweite Verfassung vorliegt Weiterer (Arbeits-) AK zum Thema Aufschlüsselung von Semesterbeiträgen und Transparenz
29. KaWuM in Saarbrücken: Weitere ZaPF Resos
Es wurden die Resolutionen der ZaPF „Verbotsverfahren für die sogenannte „AfD““ und „Konsequenzen ziehen für den Erhalt und Wiederaufbau der palästinensischen Wissenschaft und Kultur“ diskutiert. Man hat sich aufgrund des hochschulpolitischen Kontexts der KaWuM dagegen entschieden, diese Resolutionen nicht zu unterstützen bzw. mit einer eigenen Resolution diese Themen anzusprechen. Ein Vorschlag zu einer Resolution zum Recht auf Bildung in Kriegsgebieten wurde entworfen.
29. KaWuM in Saarbrücken: Aufschlüsselung von Semesterbeiträgen und Transparenz
Beide Resolutionen wurden zur Annahme empfohlen
28. KaWuM in Ilmenau: Weitere Resolutionen
Die Resolutionen unter Punkten a, b, c, f, g und h werden ins Endplenum zur Abstimmung getragen.
28. KaWuM in Ilmenau: Resolutionen anderen BuFaTa
Es wurden 8 resolutionen und 2 pressemitteilung besprochen. Es wird vorgeschlagen das eine Resolution für Wohnungsnot geschrieben wird. Für eine Zivilklausel der KaWuM gäbe es noch viel diskussionsbedarf, das wird auch ins zwischenplenum getragen. Es werden 7 resolutionen ins zwischenplenum getragen.
27. KaWuM in Freiberg: Resolution zur Nutzung von KI
Konferenz: 27. KaWuM in Freiberg Datum: 24. Mai 2024
Leitung: Kris (KIT)
Protokoll: Valeria (UdS)
Beginn: 17:15 Uhr
Ende: 19:00 Uhr
Anwesende Fachschaften: Tu Darmstadt, UdS, RWTH, Freiberg 4, Freiberg 5, TU Berlin, Stuttgart, Dresden, KIT, Düsseldorf
1. Eröffnung und Feststellung der Beschlussfähigkeit
Die Arbeitskreisleitung eröffnet die Sitzung und stellt die Beschlussfähigkeit fest. Die Führung des Protokolls wird übernommen von Valeria Lemkova.
Diskurs zu Positionspapier zur KI-Tools
Ursprüngliches Positionspapier zur KI-Tools von der ZaPF: https://zapfev.de/resolutionen/wise23/AI_in_Lehre/Positionspapier_zum_Einsatz_von_KI-Tools_in_der_Lehre.pdf Resolution KI-Tools wurde von der KIF neu erarbeitet. https://wiki.kif.rocks/wiki/KIF515:Resolutionen/KI-Tools
Vergleich: Prägnanter von der KIF.
Es fehlt in beiden Resos die klare Deklarierung von Zitaten aus der KI. Eine klare Deklarierung dahingehend sollte Teil davon sein. → Bei 5 bereits explizit Deklariert. Ausdisktiert.
Frage in den Raum: Wollen wir das in der KaWuM auch Unterstützen oder eher eine eigne Schreiben. Meinungsbild scheint eher dazu zu tendieren dass diese Resolution von der KIF übernommen werden soll in dieser Form auch zu Übernehmen.
Punkt 5 der Reso von der Zapf wird gar nicht in der Resolution der Kif aufgegriffen. Impliziert eig. die bereits bei der Regelung der Kif 5.
FaTaMa hat auch die von der KIF unterstützt.
Fazit: Kris Ausarbeiung der Ordnung stellt im Zwischenplenum vor.
Weitere Resolutionen (Deutschlandtiket)
Resolution zu Deutschlandticket von der Zapf. Hat Diskussionsbedarf: Preise.
Austausch wie die Situation ist. Inhalte sind Teils durchaus unterstützenswert - nicht Detailreich genug.
Herausfordernd das Bundesweit zu gestallten.
Freiberg hat kein Solidarticket im Vergleich zu anderen Unis.
Sammlung an Themenschwerpunkten die Fehlen:
- Zentrale Preisdiskussion (Gerechtigkeit zwischen Unis)
- Vergleich von „normalen“ nicht Digitalen Deutschlandticket zum rein online studentischem Deutschlandticket mehr hervorheben
- bessere Einbringung von studentischen Stimmen bei Diskussionsprozessen
- klare definierung der Rahmenbedingungen (z.B. Kündigungbedinungen,…)
- finanziell vom Deutschlandticket und dessen Finanzierung entkoppeltes Solidarticket
Weitere Resolutionen (umgangsverbot mit "Rechten")
Hier die aktuelle vorbehaltliche Fassung der Reso von der ZaPF:
Die ZaPF kooperiert nicht mit der sogenannten Organisation “Alternative für Deutschland” und anderen rechtsextremen Organisationen. Dies trifft auch auf alle Unterorganisationen, Nachfolgeorganisationen, assoziierte Organisationen, insbesondere Jugendorganisationen und Hochschulgruppen, sowie andere Organisationen zu, die mit der sogenannten “AfD” kooperieren. Weiter sieht die ZaPF davon ab, Kontakt mit diesen Organisationen aufzunehmen Eine Mitgliedschaft in einer dieser Organisationen ist mit der Mitgliedschaft auf der ZaPF nicht vereinbar.
als geheime abstimmung ins Plenum.
weitere Resolutionen (ZaPF hat sehr viel)
Auflistung mit Maßnahmen dahinter falls gewünscht WiWi hat etwas zu Attestpflicht gemacht. Wir haben so eine ähnliches durch die MeTaFa beschlossen. Teilzeitstudium Prüfungsan- und abmeldung (vorläufige termin sollen in der Anmeldephase bekannt sein)
26. KaWuM in Stuttgart: Semesterticket
Das Semesterticket ist an allen Unis gefährdet und an vielen schon weg. Das kommt davon das die meisten ASten das solidarmodel nicht mehr gewährleisten können in angesichts des Deutschlandtickets. In der Praxis ist das aber trotzdem am Ende teurer für die Studierenden, entweder weil sie nicht die Zulassungsbedingungen für alternative Tickets erfüllen (zB wegen alter, Bafög) oder weil das Deutschlandticket solche sachen wie Fahrradmitnahme nicht gewährleistet und mann dafür doch noch jetzt extra zahlen muss (In zB Berlin nochmal 15 EUR dazu). Der AK regt die Fachschaften der KaWuM dazu an, die Reso der ZaPF an ihre Studis zu vermitteln, und diese zu warnen, das das Semesterticket gefähreted ist und sie daher wirklich den AStA unterstützen sollten, wenn da Aktionsanregungen vom AStA kommen (Petitionen, Versammlungen, Demonstrationen). Diese AK schlägt vor, das die KaWuM die Reso der ZaPF mit unterschreibt.
26. KaWuM in Stuttgart: Digitalisierung in der Lehre
- Es wurde ein Resolutionsentwurf mit Formullierungsvorschlägen erarbeitet. Die Resolution wird ins Zwischenplenum eingebracht
26. KaWuM in Stuttgart: Resolutionen anderen BuFaTa
Der AK hat sich aus den Resolutionen anderer BuFaTas relevante Resolutionen zu den Themen Semesterticket, Finanzierung, Softwarenutzung und Integration von internationalen Studierenden angeschaut. Die Resolutionen, die von der AK als gut von der KaWuM unterstützbar gesehen werde, wurden von der AK zusammengefasst. Zu den Resos zum Semesterticket könnte mann in einer weiteren AK nochmal diskutieren. Die Resos werden in Zusammenfassung beim Zwischenplenum vorgestellt werden.
oAK (Discord): Digitalisierung in der Lehre
Es wurden weitere Informationsquellen für eine Resolution erschlossen und eine mögliche Struktur für einen Resolutionstext erarbeitet. Auch wurden Beispiele für mögliche Forderungen einer Resolution notiert.
ToDo:
- FS MACH/CIW nach Kernpunkten der Dachstrategie KIT 2025 fragen
- Sich für die Resolution mit der MeStuTa vernetzen (https://mestuta.eu)
25. KaWuM in Aachen
- Resolution „Forderung: Abschaffung der Pflicht zur Angabe von Symptomen bei krankheitsbedingter Prüfungsunfähigkeit“ ist schonmal von der KaWuM befürwortet worden und der AK hält das immer noch für richtig so.
- Resolution „Tarifvertrag für studentische Beschäftigte (TVStud)“ wird vom AK auch befürwortet
- Resolution „Forderung: Pflichtveranstaltungen zur Nachhaltigkeit an Hochschulen“ hat womöglich noch Änderungsbedarf, Stimmungsbild wird bei Zwischenplenum gemacht- danach bei Bedarf noch Bearbeitung der Reso
- ZaPF Mobilitäts Reso zum 49 € Ticket: AK steht im Prinzip dahinter, Kontakt nochmal mit ZaPF aufgenommen- KaWuM kann sich der Reso so anschließen, oder sie quasi wort-wörtlich übernehmen und in Anlehnung an ZaPF als eigenständige Reso abschicken
21. KaWuM in Aachen: Datenschutz & HiWi-Löhne
Eine Resolution „Datenschutzrechtliche bewertung der Zulässigkeit von US-Amerikanischen Videokonferenzdienste und cloudbasierte Dienste im Universitären Lehrbetrieb“ wurde geschrieben.
Ein Positionspapier zu HiWi-Löhnen wurde mit einem ersten Entwurf begonnen.
21. KaWuM in Aachen
Haben eine Bestandsaufnahme gemacht und Themen sondiert, um nach möglichkeit in einem zweiten AK Resolutionen das Thema Datenschutz und das Thema Hiwi-Löhne auszuarbeiten und mit den anderen Themen, wie in weiteres Vorgehen beschrieben, vorzugehen.
Erste Online-KaWuM
Bzgl. Corona
sollten wir wohl unterstützen/mitzeichnen.
Die Forderung nach dem Nichtsemester (https://www.nichtsemester.de/cbxpetition/offener-brief/) schien etwas redundant und unnötig, da die anderen beiden aktueller sind.
Resos anderer BuFaTaen:
fanden Konsens, dass wir das auch fordern sollten.
- Daher wohl Wortgleiche Reso bzgl. Lernräume. (Adressaten?)
- Der Reso bzgl Wissenschaftskommunikation könnten wir uns der ZaPF anschließen und uns mit draufschreiben lassen, wenn es von der ZaPF versendet wird.
18. KaWuM in Berlin: Digitalisierung
Die Resolution wurde diskutiert und weiterentwickelt. Auch wurde eine Adressatenliste zusammengestellt. Da sich die Resolution ausschließlich mit dem Fachbereich Materialwissenschaften und Werkstofftechnik befasst soll die Resolution nicht an politische Einrichtungen gesandt werden. Die Fachschaften sollen zusätzlich die Resolution an ihren jeweiligen Universitäten verteilen.
18. KaWuM in Berlin: Inklusion
Der AK beschäftigte sich mit einer Resolution zum Thema Inklusion.
18. KaWuM in Berlin
- Resolution zu Prüfungsunfähigkeitsbescheinigungen der MeTaFa wurde besprochen und als sehr sinnvoll befunden und soll im Plenum gestellt werden. (https://www.kawum-matwerk.de/wp-content/uploads/2019/11/Resolution-zur-Symptompflicht.pdf)
- Resolution zur Anpassung der Semesterzeiten der MeTaFa wurde besprochen und als sinnvoll befunden und soll im Plenum gestellt werden. (https://www.kawum-matwerk.de/wp-content/uploads/2019/11/Resolution-zur-Anpassung-der-Semesterzeiten.pdf)
- Offener Brief Hochschulgesetz wurde besprochen und als sehr sinnvoll befunden und ein Antrag auf Unterstützung soll im Plenum gestellt werden.
- Bisherige Ergebnisse zur Resolution bzgl. Digitalisierung im Studium wurden gesichtet und interessierte wollen sich nochmal zusammensetzen und schreiben. (https://www.kawum-matwerk.de/wp-content/uploads/2019/11/Resolution-zu-Materialwissenschaften-im-digitalen-Zeitalter.pdf)
- Resolution bzgl. Barrierefreiheit im Studium wurde gewünscht und mit Brainstorming zum Thema begonnen.
17. KaWuM in Darmstadt
Konferenz: 17. KaWuM in Darmstadt
Datum: 10.05.2019
Leitung: Simon (Marburg)
Protokoll: Claudia Meißner (TU Dresden)
Beginn: 16:10 Uhr
Ende: 17:00 Uhr
Anwesende Fachschaften: Dresden, Jena, Marburg, Saarbrücken, Berlin, Nürnberg, Augsburg, Aachen, Karlsruhe, Ilmenau
Sammlung von interesannten Themen
Zu Beginn des AKs wurden Resolutionen und/oder Positionspapiere anderer BuFaTas besprochen und geguckt, welche davon für die KaWuM interessant wären. Die meisten der Themen wurden auf der MeTaFa angesprochen.
barrierearmes/freies Studium
- als Thema entstanden aus Resolutionen der KIF (Entwicklung barrierefreier IT-Systeme im Informatikstudium) und der PsyFaKo (Studieren mit psychischer Störung – Chancengleichheit auch bei Prüfungen
- Inhalt: Hochschulen sollen einem barrierearmen Studium ermöglichen, zum Beispiel durch Nachteilsausgleich, barrierefreiem Zugang zu Studienunterlagen (auch Prüfungs- und Studienordung) und ähnlichem
- Großteil der anwesenden Personen wäre für eine solche Positionierung
- kommt von der KIF
- kontroverses Thema, besonders in den Ingenieurwissenschaften
- Positionierung nur von einem Teil der anwesenden erwünscht
Nachhaltige Hochschule
- als Thema auf der MeTaFa besprochen wurden
- Bündnis verschiedener Initiativen
- Unterstützt unter anderem von verschiedenen Studierendenvertretungen
- Informationen unter: www.nachhaltige-hochschulen.de
- die Idee sich dem Bündnis anzuschließen wird positiv aufgenommen
** Akkreditierung in Mecklenburg-Vorpommern**
- bei der Umsetzung der Musterrechtsverordnung zum Studienakkreditierungsstaatsvertrag soll in Mecklenburg-Vorpommern die aktuell existierende Pflicht zur Akkreditierung entfallen
- verschiedene Stellen sehen das problematisch
- wird als wichtiges und interessantes Thema gesehen
Novelle des Berliner Hochschulgesetzte (BerlHG)
- sehr umfangreiches Positionspapier mit vielen Punkten
- Frage, ob sich die KaWuM zu einzelnen Hochschulgesetzten positionieren soll steht im Raum (Ist nicht eine Positionierung zu verschiedenen Punken zu haben (Anwesenheitspflich, Krankschreibung, Prüfungsversuche) und dann die entsprechenden Novellen auf dieser Grundlage zu kritisieren)
- wenn Berlin das wünscht, könnte man sich der Resolution der ZaPF anschließen
- Idee nach dem AK: längerer AK mit den Hochschulgesetzen aus allen Bundesländern und sich zu verschiedenen Punkten zu positionieren - Thema für eine spätere KaWuM
** Open Science**
- Resolution der ZaPF zu Open Sciene
- kurze Resolution die unterstützt werden könnte
- großer Relevanz für Studierende, auch vor dem Hintergrund der Verhandlungen mit den Wissenschaftsverlagen
- alle Anwesenden sind dafür sich dazu zu positionieren
BAföG
- zuletzt von der ZaPF behandelt (Resolution BAföG der ZaPF), aber auch schon von anderen BuFaTas (KIF - Anpassung BAföG an reale Lebens- und Studienverhältnisse, BuFak WiSo - BAföG online) in verschiedenen Ausprägungen
- Stellungnahme der ZaPF recht allgemein, beinhaltet die Punkte
- generelle Elternunabhänigkeit
- Dynamisierung der Lebenshaltungskosten
- weniger Bürokratie
- ein prinzipielles Interesse besteht
- es ist die Frage, wie umfangreich eine Positionierung passieren soll
- nicht so einfaches Thema
** Credit Points**
- aus der Runde angesprochen
- konkret Verhältnismäßigkeit von Credit Points zu Arbeitsaufwand
- von der Runde als wichtig angesehen
weitere Resolutionsthemen, die erwähnt/besprochen wurden
- https://www.bvmd.de/unsere-arbeit/interessenvertretung/positionspapiere/>Resolutionen/Positionen des bvmds (relativ medizinlastige Themen, zu denen wir in Summe zu wenig Ahnung haben)
- Urheberrecht/Artikel 13
Themen die von der MeTaFa mitgenommen wurde
- Klima- und Umweltschutz - behandelt in Nachhaltige Hochschule
- BAföG-Novellierung - kurz angesprochen aber erst mal zu komplex ohne Vorbereitung
- Studieren mit psychischer Belastung - behandelt in barrierefreiem Studium
- Plicht zur Angabe von Symptomen in Attesten - Position dazu exsitiert
- Anpassung der Semesterzeiten - Position dazu exsitert
- Bildungsförderalismus (kommt von BuFaK WiSo)
- Ausstattung studentischer Initiativen (Fachschaften und ähnliches) - es ging vorallem im Räume, aber nicht von uns besprochen
Besprechung Open Science
Text der ZaPF
Die Entwicklung der letzten Jahre hat gezeigt, dass frei zugängliche Wissenschaft für die Durchführung der Forschung, wie auch für die Verbreitung der Ergebnisse, essentiell ist. \\Die ZaPF spricht sich für den Grundsatz von Open Science in seinen verschiedenen Facetten aus. Insbesondere fordert die ZaPF, wissenschaftliche Arbeiten, vor allem die aus öffentlicher Hand finanzierten, unter Open Access zu veröffentlichen sowie erhobene Daten und entwickelten Quellcode im Sinne von Open Data beziehungsweise Open Source frei verfügbar zu machen. \\Darüber hinaus betrachtet die ZaPF die aktuellen Bemühungen zum Aufbau der European Open Science Cloud (EOSC)[1] als richtungsweisend für die Realisierung von Open Science auf europäischer Ebene. Besonders die Entwicklungen der Hochenergiephysik, wie etwa das SCOAP3-Programm[2] , sind beispielhaft für die praktische Umsetzung im Forschungsalltag. Fachbereichsübergreifend ist die Förderung von Open Access Projekten aktiv voranzutreiben und deren Bedeutung hervorzuheben. \\ Außerdem fordert die ZaPF Unterzeichnung der Declaration on Research Assessment (DORA)[3] , die Empfehlungen in Bezug auf die Bewertung von wissentschaftlichen Arbeiten im Sinne von Open Science Evaluation ausspricht.\\ [1] [[https://www.eosc-portal.eu/]]\\ [2] [[http://scoap3.org/]]\\ [3] [[https://sfdora.org/read/de/]]
Diskussion/Anmerkungen
- aus ZaPF muss KaWuM werden
- das Beispiel der Hochenergiephysik muss gestrichen oder durch angepasst werden
- Idee zum Hinzufügen:
- Hochschulen oder Hochschulbibliotheken mit Programmen oder ähnlichem Open Access fördern sollen (zum Beispiel Hilfe für Forschende, Übernahme der entstehenden Kosten bei Open Access Publizierungen)
- öffentliche Mittelvergeber sollen über Förderungskriterien Open Science fördern (es gibt nur Geld, wenn die Ergebnisse & Co entsprechend veröffentlicht werden)
- Relevanz für Studierende noch einmal betonen
- Ideen für Adressaten der Resolution:
- Hochschulrektorenkonferenz (als Vertretung für die Hochschulen)
- Kultusministerkonferenz (Vertretung der Länder, die das ganze unterstützen sollen)
- BMBF
- evtl Geldgeber (DFG?)
- im Fachbereichsverteilern (an die Forschenden)
- Ziel der Reso sollten eher obere Ebenen sein; den Forschenden & Co können die Fachschaften einen Brief schreiben mit der Resolution und dem Wunsch, dass die Personen dies selbstständig machen
- Alternative Idee wäre eine Resolution aka „Die KaWuM schließt sich der Resolution der ZaPF an“ und dazu noch weitere Forderungen zu formulieren → da es nicht so viele Forderungen gibt bzw die Resolution recht allgemein gehalten werden soll, wird sich dagegen ausgesprochen
- ein weiterer AK zum fertig Ausarbeiten ist notwendig
- bis dahin sollen die Projekte aus der ZaPF-Resolution angeguckt werden
- weitere Links
Resolution zu Open Science
Folgender Resolutionstext wurde im Abschlussplenum am 12. Mai 2019 in Darmstadt von der 17. KaWuM beschlossen:
!ACHTUNG! Der Resolutionstext sollte vor Veröffentlichung redaktionell auf Rechtschreibfehler u.ä. überprüft werden!
Adressaten: Hochschulrektorenkonferenz, Kultusministerkonferenz, BMBF
Für zielführendes wissenschaftliches Arbeiten ist der uneingeschränkte Zugang zu Forschungsergebnissen unabdingbar. Ebenso ist Open Access für die Verbreitung der eigenen Ergebnisse essentiell.
Die Konferenz aller werkstofftechnischen und materialwissenschaftlichen Studiengänge (KaWuM) spricht sich für den Grundsatz von Open Science in seinen verschiedenen Facetten aus. Insbesondere fordert die KaWuM wissenschaftliche Arbeiten – vor allem die aus öffentlicher Hand finanzierten – unter Open Access zu veröffentlichen. Ferner sind erhobene Daten und entwickelter Quellcode im Sinne von Open Data beziehungsweise Open Source frei zur Verfügung zu stellen.
In diesem Sinne begrüßt die KaWuM Projekte zur Finanzierung von Open Access Veröffentlichungen. Beispielhaft sei an dieser Stelle das Förderprogramm „Open Access Publizieren“[1] der DFG genannt.
Des Weiteren fordern wir Forschungsgesellschaften und andere wissenschaftliche Organisationen dazu auf, das Projekt „Plan S“[2] als Träger mit zu unterstützen.
Darüber hinaus betrachtet die KaWuM die aktuellen Bemühungen zum Aufbau der European Open Science Cloud (EOSC)[3] als richtungsweisend für die Realisierung von Open Science auf europäischer Ebene. Fachbereichsübergreifend ist die Förderung von Open Access Projekten aktiv voranzutreiben und deren Bedeutung hervorzuheben.
Außerdem ruft die KaWuM zur Unterzeichnung der Declaration on Research Assessment (DORA)[4] auf. Diese spricht sich für eine Bewertung von wissenschaftlichen Arbeiten ausschließlich aufgrund ihrer Qualität aus.
Diese Resolution wurde in starker Anlehnung an die Resolution der Zusammenkunft aller Physik-Fachschaften (ZaPF)[5] vom 25. November verfasst und teilweise übernommen.
Die KaWuM solidarisiert sich mit diesen Forderungen und unterstützt den Aufruf zu Open Science.
[1] https://www.dfg.de/foerderung/programme/infrastruktur/lis/lis_foerderangebote/open_access/
[2] https://www.coalition-s.org/why-plan-s/
[3] https://www.eosc-portal.eu/
[4] https://sfdora.org/read/de/
[5] https://zapf.wiki/images/5/54/Open_Science.pdf
Themen für weitere AKs
auf dieser oder einer späteren KaWuM
- Barrierefreies Studium
- Credit Point - evtl. in Zusammenarbeit mit dem Ak Akkreditierung
16. KaWuM in Jena: Abschlussarbeiten
Konferenz: 16. KaWuM in Jena
Leitung: Julian Weiß, Valeria Lemkova (Saarbrücken)
Protokoll: Valeria Lemkova, David Glück (Saarbrücken)
Beginn: 8:15 Uhr
Ende: 10:30Uhr
Anwesende Fachschaften: Marburg, Göttingen, Saarbrücken, KIT, Freiberg, Ilmenau
Inhalt
Stellungnahme zu Verlängerungen bei Abschlussarbeiten und generellem einhalten der Studienordnungen. Verfassen einer Resolution.
- Meinungsbild Gewinnung
- Verfassen
Die Konferenz aller Werkstofftechnischen und Materialwissenschaftlichen Studiengänge hat sich im Rahmen der 16. Versammlung in Jena mit der Diskussion rund um die tatsächlichen Bachlorarbeitszeiten in Bezug auf die Prüfungsordung beschäftigt. Im Rahmen der Arbeitsgruppe wurde eine Stellungnahme zu diesem Thema erarbeitet. Diese wurde anschließend von bla Anwesenden Vertretern im Endplenum vom 18. November 2018 für gut erklärt.
Die KaWuM möchte sich mit diesen Stellungnahmen ein Signal an die Hochschulen, Institute und Professoren richten.
Die Tagung sieht das Absolvieren von Abschlussarbeiten als wichtigen Bestandteil der Universitätsausbildung an.
Die Stellungnahme
- Eine Verlängerung bei unverschuldeten Umständen müssen möglich sein
- Es soll sich an die Studienordnung gehalten werden. Somit soll es möglich eine BA in der angegeben Zeit zu beenden.
- Bachelorvortrag „Abschluss Koloq“ soll nach Studienordnung erfolgen. 4 Wochen nach Abgabe der Arbeit. Fristgerecht.
- Planbarkeit, wissen woran du bist. Fristgerecht.
- Nicht ausgebeutet als kostenfreie Arbeitskraft
- Vergleichbarkeit Zeitaufwand/ Leistungspunkte bzw. konsistente Handhabung Zeitmanagement in Zusammenhang mit Themenfindung
- Lösung: Vorlesung oder Kolloquium anbieten organiesieren. Forderung das dies die Universität bietet. D.h. In diesem soll hervorgehen welches Recht sie haben. D.h z.B Fristen nennen ect pp
- Fachschaften können auch anbieten ihr Prüfungsrecht zu erklären und zeigen.
Resolution zur Einhaltung der Bearbeitungszeit von Bachelorarbeiten
Die Konferenz aller Werkstofftechnischen und Materialwissenschaftlichen Studiengänge hat sich im Rahmen der 16. Versammlung in Jena mit der Diskussion rund um die tatsächlichen Bachlorarbeitszeiten in Bezug auf die Prüfungsordung beschäftigt. Im Rahmen der Arbeitsgruppe wurde eine Stellungnahme zu diesem Thema erarbeitet. Diese wurde anschließend von 9 anwesenden Fachschaften im Endplenum vom 18. November 2018 bestätigt.
Momentan finden sich im universitären Alltag erhebliche Diskrepanzen zwischen tatsächlichen Gegebenheiten und den Regularien, welche aus Studien- und Prüfungsordnungen hervorgehen. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Einhaltung festgesetzter Fristen bzw. der Relation zwischen ausgegebenen Themen und der Zeit, welche notwendig ist, um diese in einem angemessenem Umfang zu bearbeiten. Weiterhin sehen wir Probleme in der Wahrnehmung der Studierenden als kostenfreie Arbeitskräfte sowie der Berücksichtigung möglicher Umstände, welche nicht durch die Studierenden verschuldet sind.
Wir fordern:
- Die Einhaltung von Fristen, welche in Studien- und Prüfungsordnungen festgesetzt sind. Diese Fristen müssen von den Studierenden verbindlich eingefordert werden können. Dies beinhaltet sowohl, dass ausgegebene Thema innerhalb der dafür vorgesehen Zeit tatsächlich angemessen bearbeiten zu können als auch die Einhaltung der Frist zur Abnhame des in manchen Fällen zugehörigen Kolloquiums. Dazu muss der Umfang der ausgegebenen Themen in einzelnen Bereichen entsprechend reduziert werden. Ist in der entsprechenden Prüfungsordnung keine Frist für ein anschließendes Kolloquium festgesetzt, sprechen wir uns dafür aus, eine solche im Abstand von maximal vier Wochen nach Abgabe der Arbeit festzusetzen.
- Wir sehen die Fachbereiche in der Pflicht, die Studierenden in vollem Umfang über ihre Rechte und die dazugehörigen Formalitäten aufzuklären.
- Eine mögliche Verlängerung der Bearbeitungszeit bei, durch die Studierenden unverschuldet auftretenden Schwierigkeiten, welche in adäquater Relation zu dem dadurch auftretenden Zeitverlust steht. Die Entscheidungsgewalt diesbezüglich sollte im Zweifelsfall beim zugehörigen Prüfungsausschusses liegen. So ist diese Option durch jede Einzelperson einforderbar, die an der Entstehung der Bachelorarbeit beteiligt ist.
Als übergeordnetes Ziel dieser Veränderungsvorschläge betrachten wir vorrangig die bessere Planbarkeit des für die Abschlussarbeit benötigten Zeitfensters. In direkter Korrelation dazu steht die Studierbarkeit des jeweiligen Studienganges in der vorgesehenden Regelstudienzeit.
14. KaWuM in Karlsruhe
12. KaWuM in Aachen: Attestpflicht
Konferenz: 12. KaWuM in Aachen
Datum: 19.11.2016
Leitung: Markus (RWTH)
Protokoll: Markus (RWTH)
Beginn: 11:30
Ende: 13:33
Anwesende Fachschaften: RWTH, UdS, TU Darmstadt, TU Dresden, KIT, HHU Düsseldorf, TU Ilmenau, TU Berlin
Inhalt
Es wurde durch den AK die folgende Resolution https://fachschaften.rwth-aachen.de/etherpad/p/ReSo_Attest_12-KaWuM erarbeitet:
Resolution gegen die Symptompflicht bei Attesten
Die KaWuM übt scharfe Kritik an der fragwürdigen Praxis an Hochschulen, bei Krankmeldung von Prüflingen die Angabe von Krankheitsbildern, Befunden oder Symptomen zu fordern.
Es sollte nicht das Ziel der Prüfungsausschüsse und Prüfungsämter sein durch die Kontrolle der Bescheinigungen der Prüfungsunfähigkeit den Missbrauch von krankheitsbedingten Bescheinigungen von Studierenden zu vermeiden. Studierende, die eine Abmeldung durch ein ärztliches Attest nicht missbrauchen wollen, sondern wirklich krank sind, werden bei jeder weiteren Regelung durch zusätzliche Formalia, Kosten, Anfahrtswege und Behördengänge benachteiligt. Grundsätzlich ist davon auszugehen, dass ein Studierender bestrebt ist, sein Studium erfolgreich abzuschließen, was die Motivation einschließt, Prüfungen frühzeitig abzulegen.
Studierende dürfen nicht dazu gezwungen werden, Diagnosen oder Symptome gegenüber der Hochschule offen zu legen oder qualifiziertes medizinisches Fachpersonal von der Schweigepflicht zu entbinden. Besonders inakzeptabel ist die Verletzung der Privatsphäre, vor allem wenn diese zu einer sozialen Ächtung führt. Weiterhin besteht das Risiko, dass Dritte Zugang zu den sensiblen Daten erhalten.
Auf Grund des Missbrauchs Einzelner wird ein Generalverdacht auf alle Studierende gelegt und die Unschuldsvermutung aufgehoben. Es ist aufzuzeigen, dass durch zusätzliche Maßnahmen, wie beispielsweise durch geeignete Rücktrittsfristen, die Vermeidung von Betrug und somit die Anzahl an falschen Krankschreibungen zurückgeht.
Des Weiteren wird die Praxis einiger Hochschulen, Atteste basierend auf den ausstellenden Ärzten zu bewerten, als hoch problematisch angesehen. Die Entscheidung über Prüfungsunfähigkeit obliegt allein dem behandelnden Arzt. Diese muss über dem Ermessen der Prüfungsämter stehen, und darf nur bei begründetem Verdacht von Amtswegen, durch die zuständigen Prüfungsausschüsse geprüft bzw. angezweifelt werden. Die Prüfungsämter besitzen weder die fachliche Kompetenz, noch das Recht die Eignung des Arztes zu beurteilen. Die Entscheidungsfreiheit ob der Befähigung eines Mediziners bleibt der Ärzteschaft vorbehalten.
Die KaWuM fordert, dass zur Geltendmachung einer Prüfungs- oder Fristverhinderung aus gesundheitlichen Gründen ausschließlich eine ärztliche Attestierung ohne Nennung der Beeinträchtigungsgründe herangezogen wird. Für die Feststellung der Prüfungsunfähigkeit soll eine einfache von der Krankenkassenleistung abgedeckte ärztliche Krankschreibung, die die Prüfungsunfähigkeit attestiert, ausreichen. Jede weitere Maßnahme erzeugt zusätzlichen institutionellen Aufwand mit unnötig höheren Personalkosten durch Universitätsprofessoren und Ärzte.
Erstellt durch den AK Attestpflicht auf der 12. KaWuM in Aachen auf Grundlage der Resolution der Sommer-BuFaK WiSo 2015 in Dresden.